Gärten

Dirleton Gardens

Weitläufige Gartenanlagen. Alte Burgen. Wunderbare Ausblicke. Das zeichnet Schottlands Gärten aus.

Unsere Highlights

Aberdour Castle & Gardens: Die weitläufige Gartenanlage an einer der ältesten Burgen des Landes bietet einen wunderbaren Ausblick über nach Süden hin abfallende Terrassen hinaus auf die weite Mündung des Forth. Die L-förmig angelegten und treppenartig abgestuften Terrassen stellen den optischen Schwerpunkt des Parks dar. Sie wurden erst in den siebziger Jahren entdeckt, sind aber mittlerweile komplett wiederhergestellt. Am unteren Ende befindet sich ein Obstgarten, der von 1690 stammt. Ein imposanter, steinerner Taubenschlag in der Form eines überdimensionalen Bienenkorbes aus dem späten 16.Jahrhundert steht am Ende der obersten Terrasse und beherbergt immer noch gut 600 Nistplätze. Eine Mauer des umfriedeten Gartens im östlichen Teil des Parks gehört zu der unmittelbar angrenzenden Kirche St.Fillan. Aberdour Castle & Gardens

Castle Campbell & Gardens: Die dramatische Lage der Burgruine im Dollar Glen in unmittelbarer Nähe zu den Ochil Hills und zwischen den Gebirgsbächen Burn of Sorrow und Burn of Care spiegelt sich auch in der angeschlossenen Parkanlage wider. Ursprünglich nach einem formalen Konzept angelegt, diente sie in erster Linie den repräsentativen Zwecken der Besitzer aus dem Clan Campbell. Im Westen liegt ein alter, etwas verwilderter Küchengarten, während an der südwestlichen Ecke ein kleiner felsiger Hügel als John Knox´s Pulpit in die Geschichte einging. Dort hielt der bekannte Diener Gottes 1556 seiner auserwählten Gemeinde flammende Predigten. Neben Rhododendronbüschen und zahlreichen Rosenstöcken findet der Besucher in der recht ursprünglichen Landschaft auch Überraschendes, wie kleine Wasserfälle oder eindrucksvolle, mächtige Eichen. Alte, verwitterte Steinmauern markieren die einstige Gestaltungsweise des Gartens. Castle Campbell & Gardens

Dirleton Castle & Gardens: Von der ursprünglichen Gartenanlage in East Lothian nahe North Berwick aus dem 16.Jahrhundert sind durch viele Veränderungen im Laufe der Zeit nur noch Fragmente erhalten geblieben. Erkennbar sind formale Strukturen aus viktorianischer Zeit. Westlich der Burgruine liegt ein mit altem Eibenbestand umrahmtes Bowling Feld, westlich hiervon wurde 1993 ein üppiger Blumengarten nach einem Design aus dem 18.Jahrhundert angelegt. Im Norden liegt der Jugendstilgarten von 1920, welcher von einer 215 Meter langen Staudenrabatte dominiert wird. An deren Ende befindet sich das alte Sommerhaus, in der Form eines kleinen Schlosses, des ehemaligen Eigentümers. Die großzügige Anlage besitzt zudem weite Gras- und Wiesenflächen mit alten, wohlgeformten Bäumen. Ein Taubenschlag in Form eines steinernen Bienenstockes, knapp 8 Meter hoch, bietet den Vögeln Platz für etwa 1.000 Nester. Dirleton Castle & Gardens

Edzell Castle & Gardens: Der `Große Garten´ von Sir David Lindsay, Lord Edzell, im Jahre 1604 um sein Schloss herum angelegt, gilt als einzigartig in Europa, und sollte nach dem Willen seines Planers alle Sinne anregen. Der Garten in der Nähe von Brechin in Angus wurde 1934 recht authentisch rekonstruiert, obwohl keine Originalpläne vorlagen. Seine Besonderheit liegt in den vier Mauern, die ihn umgeben. Auf ihnen finden sich steinerne Reliefs der sieben Tugenden, der sieben Künste und der sieben Planeten der Götter. Sie wurden vermutlich von Nürnberger Künstlern hergestellt. Die Anlage mit Mauern zu umfrieden nannte man in Zeiten der Renaissance `Pleasaunce´. Sie diente in erster Linie zur Entspannung und zum Rückzug für die hohen Herrschaften und deren Gäste. Dekorative Hecken erfuhren einen typisch britischen Schnitt in Form einer schottischen Distel, einer englischen Rose und einer französischen Iris. Weitere Pflanzen sind zurechtgeschnitten zu den Texten der Familienmottos der Lindsays. Edzell Castle & Gardens

Inverewe Garden: Als Osgood Mackenzie den Hohen Brocken – so der gälische Name – im 19.Jahrhundert erbte, war die 20ha große Fläche an der Ufern des Lochs Ewe ein karges, dem Wetter schutzlos ausgeliefertes Gelände. Er begann mit Pflanzungen schnell wachsender schottischer und nordischer Kiefernbäume, schaffte fruchtbare Erde heran und begründete somit eine der größten Gartenanlagen der Welt, zudem einen der nördlichsten botanischen Gärten überhaupt. Heute wachsen hier, bedingt auch durch die günstigen klimatischen Bedingungen am Rande des Golfstroms exotische Baumarten wie Eukalyptus aus Ozeanien oder japanische Rhododendren. Während des Sommers ist hier eine faszinierende und üppige Blütenvielfalt zu bewundern. Immer wieder bieten sich auch bezaubernde Ausblicke auf Loch Ewe. Inverewe Garden

Pitmedden Garden: Ausgedehnte Blumenrabatten dominieren die Parkanlage in Aberdeenshire, deren Ursprünge bis 1675 zurückreichen, und garantieren ein farbenfrohes Blütenmeer vom späten Frühjahr bis hinein in den Herbst. Jasmin, Rosen und Geißblatt sorgen zudem für angenehme Dufterlebnisse, während ein riesiges Lupinenfeld mit seiner Farbigkeit von weiß über rosa bis violett den Frühsommer verzaubert. Wasserspiele, Topiarien, ein großer Kräutergarten, Sonnenuhren kreieren immer wieder neue, bunte Bilder, die jeden Gartenliebhaber begeistern und zu eigenen Ideen inspirieren. Eine Besonderheit stellen sicherlich die Apfelbäume dar. Nicht weniger als 80 verschiedene Sorten sind hier zu finden und blühen im Frühjahr um die Wette. Am letzten Samstag im September gibt es ein großes Erntefest, an denen das Obst zur Verköstigung kredenzt wird. Pitmedden Garden

Arduaine Garden: Der Landschaftsgarten mit wunderbaren Aussichten auf den Sound of Jura profitiert von den wärmenden Einflüssen des Golfstroms. So gedeihen vor allem die Rhododendren ausgesprochen üppig. Aber auch Azaleen oder Magnolien sorgen für ein sinnliches Erlebnis aus Duft und Farbe. Trotz der Lage am Hang gibt es einige Teiche mit Wasserlilien, zudem beherrschen japanische Lärchen den Baumbestand. Verschiedene ausgewiesene Wege erlauben lange und entspannende Spaziergänge durch die sorgsam gestaltete Landschaft, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts angelegt wurde. Der längere, dafür aber auch spektakulärere Klippenweg gewährt sogar den Ausblick hinüber nach Mull. Arduaine Garden

Crarae Garden: Unweit von Inveraray liegt dieser Landschaftspark inmitten eines alten Baumbestandes mit Aussicht auf Loch Fyne. Vor allem die Farbenpracht der Rhododendren im Frühjahr lockt zahlreiche Besucher. Bedingt durch die Hanglage plätschern der Wildbach Crarae Burn und seine Nebenströme des öfteren auch schon einmal etwas wilder durch das Gelände, erzeugen Stromschnellen und Wasserfälle, um an anderer Stelle als zahmer und harmloser Teich zu verschnaufen. Der Park beherbergt zudem die nationale Sammlung an Scheinbuchen, auch als Südbuche (Nothofagus), bekannt und wird dadurch gerne als Himalaya-Wald bezeichnet. Erst 2002 wurde der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Crarae Garden

Crathes Castle & Gardens: Aus nicht weniger als acht unterschiedlichen Gärten, quadratisch, davon vier im nördlichen und vier im südlichen Bereich, besteht die gesamte Anlage in Aberdeenshire, die bis ins Jahr 1702 zurückreicht, als die heute mächtige Eibenhecke gepflanzt wurde. Sir James und Lady Burnett machten sich zur Jahrhundertwende sehr sensible und wohlüberlegte Gedanken über die Gestaltung ihres Parks. Es entstand ein besonderes Werk hoher Gartenkunst aus Teichgarten, Brunnen- und Rosengarten, Camel Garden, Trough Garden, goldenem Garten sowie die Weissen und die June-Beete. Dabei nahmen sie besondere Rücksicht auf einheitliche Farb- und Formgestaltung, die nicht nur das Auge betören und dies beinahe durchgängig von April bis Oktober. Crathes Castle & Gardens

Drum Castle & Gardens: Die letzten Überreste des einstigen königlichen Jagdreviers von Deeside bilden den alten Wald, Old Wood, von Drum in Aberdeenshire, der nun das Kernstück des weitläufigen Landschaftsparks darstellt. Obwohl 1644 von Soldaten zerstört, bietet der Garten heute eine faszinierende Vielfalt alter und seltener Rosensorten, die besonders im Juni und Juli ihren betörenden Duft entwickeln. Etwas versteckt liegt im Park die kleine Kapelle aus dem 16.Jahrhundert. Das Gelände mit seinem eindrucksvollen Baumbestand, der vornehmlich aus alten Eichen besteht, ist hervorragend geeignet für lange Spaziergänge. Des Abends lassen sich hier trefflich die Fledermäuse beobachten. Drum Castle & Gardens

Geilston Garden: Der Garten von Geilston wurde vor über 200 Jahren angelegt. Es ist ein schönes Beispiel für britisches Landschaftsgarten Design. Ein großer ummauerter Garten, ein Küchengarten und ein bewaldeter Bereich fügen sich harmonisch zusammen. Gemüse und Obst aus dem Küchengarten können gekauft und so zu einem gesunden Souvenir für die Besucher werden. Geilston Garden

Weitere sehenswerte Gärten

  • Botanic Gardens & Kibble Palace, Glasgow
  • Branklyn Garden, Perth
  • Brodick Castle & Gardens, Isle of Arran
  • Broughton House & Garden, Kirkcudbright
  • Castle Fraser & Garden, nr Inverurie
  • Drummond Castle Gardens, nr Crieff
  • Dunrobin Castle Gardens, Golspie
  • Falkland Palace & Garden
  • Greenbank Garden, nr Glasgow
  • Harmony Garden, Melrose
  • Hill of Tarvit Mansionhouse & Garden, Fife
  • Inveresk Lodge Garden, nr Musselburgh
  • Kellie Castle & Garden, Fife
  • Leith Hall Garden, Huntly
  • Little Sparta, nr Dunsyre
  • Malleny Garden, nr Edinburgh
  • Priorwood Garden, Melrose
  • Royal Botanic Gardens, Edinburgh
  • The Younger Botanic Garden, Benmore