
"Generell ist zu sagen, dass das einzig Beständige des schottischen Klimas die Unbeständigkeit ist."Bernhard Irlinger, Schottland – Wandern Kompakt
Wind & Wetter
Wind
Der Wind weht in Schottland eigentlich immer, mal bläst er richtig, mal ist es ein mildes Lüftchen. Meist weht er aus westlicher Richtung. Er bringt die Wolken vom Meer her mit, die in den Bergen der Highlands hängen bleiben und sich dort abregnen. Daher ist es im Osten auch trockener als im Westen. Es empfiehlt sich also durchaus mal ein Stück zu fahren (sofern man flexibel ist), wenn es in Glasgow regnet, kann man ja einen Abstecher nach Edinburgh machen. Dafür ist der Westen Schottlands wegen des Golfstromes wärmer.
Der Wind hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass sich Regenwolken rasch wieder verziehen. Durch den Sonne-Wolken-Mix kann man oft spektakuläre Regenbogen sehen.
Wetter
In den meisten Reiseführern kann man lesen, dass die beste Reisezeit in Schottland Juni, Juli und August ist. Dies ist sicher richtig. Allerdings haben wir festgestellt, dass Mai und September oft sehr, sehr schön sind. Vor allem der September ist oft warm und trocken im Vergleich zu einem verregneten August.
Das Klima in Schottland ist ein typisches Seeklima, d.h. warme Winter und kühle Sommer. Im Winter fallen die Temperaturen vor allem im Süden selten unter den Gefrierpunkt. Die Temperaturen im Sommer hingegen klettern nur selten über die 20°C Grenze.
Das ausgeglichene Klima hat den positiven Nebeneffekt, dass man das ganze Jahr über Golfen und Wandern kann.
Wissenswertes
Aufgrund des nördlichen Breitengrades sind die Tage im Sommer sehr lang und im Winter sehr kurz. Im Hochsommer ist es bis ca. 23.00 Uhr abends hell.
Phänomen Northern Lights
auch Aurora Borealis genannt, ist ein Farbspektakel am Himmel. Es wird ausgelöst durch den Zusammenprall von Solarpartikeln mit Gasen in der Erdatmossphäre. Man kann sie in Nordschottland, sowie auf den Inseln sehen. Der Frühling ist die beste Zeit um die Northern Lights auf den Äußeren Hebriden zu sehen.