Immobilie für Liebhaber:
Tillypronie wird verkauft

Mit Tillypronie steht eines der schönsten – und teuersten – Anwesen Schottlands zum Verkauf.

Mit Tillypronie steht eines der schönsten – und teuersten – Anwesen Schottlands zum Verkauf.

Wer ein neues Haus sucht und auch eine etwas größere Lösung in Betracht zieht, der sollte jetzt aufpassen: Wie der Herald Scotland berichtet, ist aktuell eine einzigartige Immobilie auf dem Markt – und zudem die derzeit teuerste Schottlands.

Mit 10,5 Millionen Pfund – umgerechnet rund 12 Millionen Euro – ist das Tillypronie Anwesen bei Tarland in Aberdeenshire wahrlich kein Schnäppchen, aber dem Käufer wird ordentlich was geboten. Der neue Eigentümer darf rund 4.800 Hektar sein Eigen nennen und neben dem beeindruckenden Haupthaus zudem über ein Farmhaus und Gehöft mit jeder Menge Ausbaupotenzial sowie eine Reihe von Häusern, Cottages und weiteren Gebäuden verfügen. Da ist viel Platz fürs Personal. Hinzu kommt  mit Migvie Kirk sogar eine eigene Kirche. Und last but not least:  Ein Revier für die Fasanenjagd sowie zum Lachs- und Forellenfischen!

Das Anwesen wird als Ganzes oder in insgesamt 6 Losen verkauft.

Herrliche Aussicht auf der Terrasse und die Nachbarschaft stimmt auch

Erbaut wurde Tillypronie 1867 von Queen Victorias Arzt Sir James Clark im viktorianischen Gotikstil, die Königin legte damals persönlich den Grundstein. Der aktuelle Besitzer, Philip Astor, ist ein Mitglied der anglo-amerikanischen Astor-Familie. Er hat das Anwesen 1984 von seinen Eltern Lord and Lady Astor geerbt und möchte es nun an jemanden verkaufen, der die Entwicklung von Tillypronie fortführen kann. Er selber sagte im Herald: „I have worked hard over the past few years to restore the grouse moors to something approaching their former glory, but I feel it is now time for someone else to continue that exercise.“

Wer noch nicht überzeugt ist, der lässt sich vielleicht von den Worten des Maklers Robert McCulloch dazu hinreißen, den Kontostand zu prüfen: „Standing on the Tillypronie terrace on a summer’s evening, sipping a glass of something chilled, is priceless in itself.“

Auch die Nachbarschaft ist nicht von schlechten Eltern: Die Sommerresidenz von Queen Elizabeth II. in Balmoral liegt nur 20 Meilen entfernt. Kürzlich wurde sogar gemunkelt, David Cameron habe ein Auge auf Tillypronie geworfen. Wer mehr wissen möchte, der hat sicherlich Freude an der ausführlichen Beschreibung auf der Seite des zuständigen Immobillenbüros Strutt & Parker. Zum Träumen kann man sich auch das komplette Exposé herunterladen.

Übrigens: Im Exposé findet sich auch eine ausführliche Anfahrtsbeschreibung.
Denn Hauskauf hin, Hauskauf her:
Einen Besuch ist diese traditionelle Grafschaft in jedem Fall Wert! Und wer nicht gleich im großen Stil investieren kann oder will (muss man ja auch alles pflegen, alleine der Garten…), der kann sich zunächst eine schicke Unterkunft in Schottland mieten und schauen, wie sich das so anfühlt. Wir hätten hier natürlich noch eine Idee, wo sich so richtig schöne Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Cottages finden!